trash lemons

zucker-saures trash food aus mäusespeck, yummie!!

sugar-bomb, helga!
die fastenzeit ist vorbei.
und wir fressen fröhlich frühlingsgefühle aus zucker-saurem trash food aus mäusespeck, yummie!!
scheisz auf die frühjahrs-diäten,
baby,
wir feiern den fett-hedonismus über größe 36 hinaus
und supportn im sommer kapuzen-shirts und jogginghosen
weil das ohnehin der tightere style ist!!
Y.E.A.H.

neuer notausgang

Notausgang

als ich gestern nacht mal wieder heimgelaufen bin,
hab ich fröstelnd den herbst riechen können,
der eigentlich der frühling sein sollte und an dich gedacht, helga,
weil du gesagt hast der mangel an licht und farbe würde dich desillusionieren und unglücklich machen. und dass du in zukunft sowieso nichts erwartest, weil die dir den boden unter den füssen wegzieht.
auf dem weg hab ich dann nach notausgängen gesucht,
wenn der frühling sich schon nicht in den arsch treten lässt…
hab über fluchtpläne sinniert und darüber nachgedacht, warum glück luxus und luxus etwas zunächst einmal nicht notwendiges sein soll.
dabei ist glück ein ausdruck, bei dem der versuch der definition schon die wesentliche bedingung seines konstitutiven scheiterns ist.
„no one should riot for less“ klang ein lied in meinen ohren.
aber sind wir wirklich so begrenzt oder werde ich niemals einem größeren irrtum unterliegen als jetzt??
die irritationen hier klopfen laut an meine tür.
      >    >    ich dreh mich um und lass sie hinter mir
(nun…wo nicht viel ist, kann nicht viel scheitern…!??)
die eliminierung aller verwirrung – wär` das das optimale glücksversprechen??
das funktioniert nur, wenn wir glauben wollen, dass glück objektivierbar ist.
wäre das nicht eine katastrophe helga?!
die konstruierte identität aller glücksvorstellungen
=> das ende allen glücks, die konkurrenz aller um ein und dasselbe.
tragische erkenntnis, ziemlich hoher sachschaden…
heut mal wieder sekt-beschwipst durch den abriss monats gestreift,
hab ich den ganzen staub aufgewirbelt und mit dem chaos in die ordnung der positivistischen stagnation durcheinander gebracht
um in den traumtrümmern unserer gegenwart doch nen notausgang zu finden.
es steht und fällt mit dem anspruch:
das glück, das unvorhersehbare als überraschung zu begreifen…
also schenke ich dir wieder notausgänge, wenn du mut brauchst, weil du immernoch keinen boden unter deinen füßen spürst.
lass uns keine furcht verschwenden und scheitern helga, objektiv zumindest,
because in my opinion everbody should riot, pleaze! even for less!

Solidarität, Helga!!

Das Leben kann spannend wie „Thriller“ sein, vor allem in Chemnitz! Außerirdische docken an, Genlabore öffnen ihre Schleusen, Untote erwachen und alle kippen sich solidarisch nicht nur einen Cocktail hinter die mumifizierte Mullbinde, wenn es heißt: Antifa, den Luxus gönnen wir uns – gegen Repression und alles andere Bekloppte!
Dies alles bei der Zombies, Mutant_innen, Superheld_innen-Soli-Party für die Betroffenen der Polizei-Repression in Folge der Demonstration gegen den Aufmarsch von Nazis am 5. März 2009.
Seit einigen Jahren versuchen Nazis das offizielle städtische Gedenken an die Bombardierung von Chemnitz am 5. März 1945 inhaltlich zu besetzen, um geschichtsrevisionistische Thesen im Diskurs zu platzieren und ihre menschenverachtenden Inhalte zu verbreiten.
Es wird immer wieder versucht Menschen, die sich gegen menschenverachtende Einstellungen engagieren – in diesen Fall konkret Antifaschist_innen – zu kriminalisieren. Der Polizeieinsatz des 05. März 2009 machte dieses deutlich.
200 Nazis marschierten weitgehend ohne Polizeibegleitung die Bernsdorfer Straße entlang, direkt auf das Kultur- und Wohnprojekt Reitbahnstraße 84 zu, wohingegen dieses von ca. drei Hundertschaften der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge, der Sächsischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei abgeriegelt wurde. Gefahrenabwehr- oder Strafverfolgungszwecke waren nicht zu erkennen. Die Taktik der Polizei war Eskalation.
Etliche Teilnehmer_innen der von Landtags- und Bundestagsabgeordneten angemeldeten, antifaschistischen Spontandemo mussten Provokationen und verbale und physische polizeiliche Repression sowie brutale In-Gewahrsamnahmen über sich ergehen lassen. Abgeführt wurden Menschen, die der Polizei vorher durch Dokumentation, kritisches Verfolgen des Einsatzes oder ganz einfach solidarisches Verhalten aufgefallen waren.
Im Zusammenhang mit dem 5. März 2009 sind über fünf Ermittlungsverfahren gegen Antifaschist_innen bekannt. Viele der Betroffenen werden Einspruch einlegen oder haben Einspruch eingelegt und befinden sich bereits in Prozessen. Die erhoben Vorwürfe sind u.a. Verstoß gegen das Versammlungsgesetz oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und sind aus unserer sowie aus juristischer Sicht nicht haltbar!
Es trifft wenige, aber gemeint sind alle, die sich offen gegen menschenverachtendes Denken und Handeln sowie die Verherrlichung des Nationalsozialismus positionieren!
Also hier feiern – JA BITTE! Party-Monsters, Superhero_ines und Mutantant_innen dress up & dance, pleaze!

vorher 20.00 Uhr Vortrag Rote Hilfe
„Was tun wenn’s brennt?“ –
Hinweise zum Versammlungrecht

Photobucket

trashmob – also wirf dich in schale, helga!
… die sache ist sowieso schon klar.
am 28. november hotten wir den style-kiez und supporten anti-repressive aktivitäten!
du der zombie, ich der mutant…

HeLGa! WeNn deR rEgeNbOgEn am enDe dEs hOriZoNtES leUcHTeT

UnD zWerGE IM dÄmmERliChT dEr uNteRgEheNdEN sOnnE

lAnGE SchAttEN wErfeN,

mÖChTe ICh eIgEnTLiCh nUr NoCh kInd sEiN

uNd gAr nICht mEHR sO grOß uND bEdEuTeNd,

dEnN iCh wEIß,

dASs iCh nOCh aM LebEn biN
uNd

dASs iSt gUt sO.

Laut Lauschen


fortschritt…haben die geister der digitalisierung geflüstert…
die radios sterben aus, helga…
… spürst du wie die sekunden vorbeirasen?
ich hör sie die ganze zeit…
alles wird gut.
du musst nur der musik lauschen…
gestern hab ich dir eins bunt konserviert weil du den trashstyle so sehr liebst.
traurig – die radios sterben aus, helga…egal – wir bleiben laut!

maybe see you at the notausgang…

Notausgang
ein geheimnis helga: wir müssen mehr schlafen! und träumen, gerade jetzt wo die tage wieder kürzer werden…
als ich gestern nacht heimgelaufen bin, hab ich fröstelnd den herbst riechen können, der bald vor der tür steht und an dich gedacht, weil du gesagt hast das verblassen der sonne und der farben würden dich desillusionieren und traurig machen.
auf dem weg hab ich über fluchtpläne sinniert und nach notausgängen gesucht…vergeblich…?
dabei klang ein lied in meinen ohren: „no one should riot for less“ aber sind wir wirklich so klein wirklich oder werde ich niemals einem größeren Irrtum unterliegen als jetzt??
heut durch abrißreife altbekannte gebäude getourt, hab ich den ganzen trash der hier rumliegt durcheinander getreten und in den traumtrümmern unserer jugend doch nen notausgang gefunden: die welt wird in jedem moment neu erschaffen
so in my opinion everbody should riot, pleaze! even for less!
also schenke ich dir notausgänge, helga, wenn du mut brauchst, weil die tage jetzt wieder kürzer werden.
such die wollmützen raus, wir winken der zukunft entgegen und gehen im herbst spazieren!

Farbfilm

Hui? Was war das denn?! Eine Illusion oder eine Erkenntnis etwa…was war das?! Eben hab ich es doch noch gewusst aber jetzt ist der Gedanke schon wieder weg, so als wäre ich gerade aus einem Traum erwacht…aber: Ich bin doch wach gewesen!! Oder vielleicht doch nicht?
Keine Ahnung…Was ist denn jetzt? Eben war doch alles noch ganz normal…bis dieser merkwürdige Gedanke mir in den Kopf gesprungen ist.
Ich sags dir: Der hat alles verändert, die ganze Welt ist verdreht.
Weißt du es Helga, weißt du es schon: DAS LEBEN SCHMECKT NACH FARBSTOFF!!
Stell dich mit mir auf den Kopf meine Liebste und ich verrate dir mein Geheimnis: Heute wird alles anders!

Bericht Sachsenfernsehen 30.07.09

Freie Presse Chemnitz 19.06.09

Freie Presse 19.06.09

Bombe Helga!! Bis Anfang Oktober kannst du dir die Ausstellung „L`arte de la rue“ zum montäglichen Abendessen in der Kolonade (AJZ) ansehen. Deren Räumlichkeiten wurden nämlich durch mehrere Künstler und Künstlerinnen aus dem lokalen und regionalen Szene-Kiez streetartmäßig umgestaltet. Mehr muss ich wohl nicht sagen….ahoi, wir sehen uns Montag.






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